Trends & TippsGrüne Gamechanger: 5 nützliche Nachhaltigkeits-Apps

Grüne Gamechanger: 5 nützliche Nachhaltigkeits-Apps

Lebensmittel nach Ladenschluss vergünstigt abholen? Klimafreundlich Auto fahren und dabei etwas dazuverdienen? Kein Problem dank Apps. Wir haben fünf spannende Nachhaltigkeits-Apps gesammelt, die auch im Alltag nützlich sind.

Too Good To Go: Lebensretter von zu viel produziertem Essen

Ganz Deutschland schmeißt laut der Verbraucherzentrale im Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Pro Kopf werfen Verbraucher in etwa 75 Kilogramm Lebensmittel weg. Summiert bedeutet das: 20 Milliarden Euro für die Tonne.

Um dem Food Waste entgegenzuwirken, arbeitet das Unternehmen Too Good To Go daran, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Und das hat nur Vorteile für alle: reduzierte Take-Away Produkte für den Verbraucher, weniger Abfall für die Firmen und eine gute Tat für die Umwelt.
Wie funktioniert also das Sparen mit der App? Die App listet Bäcker, Restaurants oder Supermärkte in der Nähe auf, die noch unverkaufte Waren übrig haben. Der Nutzer wählt den gewünschten Betrieb dann aus, gibt die Bestellung ab und erscheint zur vereinbarten Zeit, um das Essen abzuholen.

RegioApp: Regional ein Held sein

Bananen aus Südamerika, Äpfel aus Neuseeland, Pilze aus Osteuropa. In deutschen Supermärkten ist an Kulinarik einiges geboten. Wer aber gerne den regionalen Handel unterstützen möchte, geht in den klassischen Supermärkten oft leerer aus als erwartet. Die RegioApp schafft da Abhilfe. Mit der Umkreissuche der App können User jederzeit nach regionalen Lebensmitteln und regionalem Essen suchen. Die App zeigt nicht nur Verkaufsstellen wie Dorfläden, sondern auch Direktvermarkter, Gastronomie, Lebensmitteleinzelhändler und Wochenmärkte an. So kann jeder den lokalen Handel ganz einfach unterstützen.

HappyCow: Der etwas andere Restaurantführer

Wer kennt es nicht? Selbst im kleinen Kreise Essen zu gehen, kann oft zu einer kompletten Eventplanung ausarten. Der eine ist gerade auf Diät, die andere vegetarisch, ihr Freund vegan. Die passende Restaurantsuche kann das ungemein erschweren und auch die Lust auf die Suche nach etwas passendem sinkt immer weiter. HappyCow hilft den Entscheidungssuchenden, mit Hilfe von Restaurantvorschlägen oder Geschäften, eine gesunde, vegane, vegetarische und nachhaltige Variante zu finden, mit der alle zufrieden sind. In der App befinden sich außerdem auch Bewertungen zum Angebot, Bilder und andere Beschreibungen.

Energiecheck: Zählerstände einfach kontrolliert

Die Zählerstände regelmäßig zu kontrollieren gehört eher zu den Aufgaben, die Haus- und Wohnungsbesitzer gerne vor sich herschieben. Mit der App „Energiecheck“ dagegen ist sparen leicht gemacht. Die App speichert unter anderem die entsprechenden Zählerstände von Strom, Heizenergie und Wasser und wertet sie über eine gewisse Zeit aus. Am Ende zeigen Diagramme, in wie weit sich eine Sparmaßnahme gelohnt hat. Wer den Dreh mit dem Energie sparen noch nicht so ganz raus hat, kann sich zudem über wertvolle Tipps zum Energie sparen freuen.

Blablacar: Nur ein volles Auto ist ein klimafreundliches Auto

Wann ist Ihr Auto schon mal voll, also bis auf den letzten Platz besetzt? Die neuesten Fahrzeugtechnologien der Automarkenhersteller versprechen viele Verbesserungen für die Umwelt und doch kann ein klimafreundliches Auto so viel einfacher sein. Die App BlaBlaCar basiert auf der Idee, alle freien Plätze innerhalb einer Autofahrt zu besetzen. Das funktioniert gut beim Reisen im Ausland aber auch bei regelmäßigen Kurz- oder Langstrecken im Inland. Plus für Beide: Der Mitfahrer zahlt weniger als mit den Öffentlichen und der Fahrer kann seine Spritkasse auffüllen. Wer sich fragt, woher der Name „BlaBlaCar“ kommt: In der App können Fahrer und Mitfahrer das bevorzugte Gesprächsniveau bewerten. Dabei steht „Bla“ für weniger gesprächig und „BlaBla“ für jemanden, der sich gern und viel während der Fahrt unterhält.

Titelbild: © Martin Bergsma/stock.adobe.com

Marina Hindelanghttps://newfinance.de
Die gebürtige Allgäuerin ist mittlerweile nicht mehr nur in der Medien- und Kommunikationsbranche zu Hause, sondern fühlt sich auch in München wohl. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur in den Bergen oder beim Salsa auf dem Tanzparkett. Bei NewFinance dreht sich bei ihr dagegen alles um redaktionelle Inhalte im Onlinebereich.

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