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Digitaler Wilder Westen: Unternehmen unterschätzen Cybercrime

Cyberkriminalität stellt für private Nutzer und Unternehmen eine immer größere Gefahr dar. Gerade in der Corona-Krise haben viele Unternehmen überstürzt eine Homeoffice-Phase eingeführt –  ein Einfallstor für Cyberkriminelle. Die R+V bietet eine Lösung an.

Cybercrime trifft jeden Zweiten

Dem Branchenverband Bitkom zufolge haben in den Jahren 2018 und 2019 etwa 70 Prozent aller deutschen Unternehmen einen Schaden durch Cybercrime erlitten. Darüber hinaus glaubten 82 Prozent der von Bitkom befragten Unternehmen, dass die Zahl der Cyber-Angriffe noch weiter zunehmen würde. Bei Betrachtung aller Internetnutzer fand Bitkom heraus, dass etwa jeder Zweite Opfer von Cyberkriminalität wurde. Fast ein Viertel (23 Prozent) berichteten davon, dass ihre persönlichen Daten illegal benutzt wurden. 12 Prozent erlebten Betrug beim privaten Ein- oder Verkauf.

„Beim Wechsel zu Tele-Arbeit und Homeoffice spielte IT-Sicherheit nur eine untergeordnete Rolle. Das hat es vielen Cyberkriminellen leichter gemacht, IT-Systeme anzugreifen.“ – Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung, in einer Pressemeldung

Quelle: Statista

61,4 Millionen Euro Cyberschäden

Die Zahlen des Bundeskriminalamts stützen die Annahme der deutschen Unternehmen. Zwischen 2018 und 2019 hat das BKA etwa 15 Prozent mehr Delikte registriert. Insgesamt sind es knapp 100.000 Cyberangriffe. Dabei unterscheidet das BKA zwischen Computerbetrug (18 Prozent Wachstum), dem Ausspähen oder Abfangen von Daten (plus 13,3 Prozent), Datenfälschung oder Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung (plus 3,9 Prozent) und Computersabotage (plus 10,7 Prozent). Im „Bundeslagebild Cybercrime“ geht das BKA davon aus, dass Cybercrime in Deutschland Schäden in Höhe von 61,4 Millionen Euro anrichtete (Zahlen von 2018). Zehn Jahre vorher hatten die Schäden 37,2 Millionen Euro betragen. Das BKA warnt in diesem Zusammenhang vor einer hohen Dunkelziffer: Wie hoch die Anzahl der tatsächlich begangenen Straftraten ist, sei nicht ausreichend bekannt. Oft zeigen Geschädigte die Taten nicht an, wenn kein finanzieller Schaden entsteht. Andere unterlassen die Anzeige, um den Ruf als sicherer Partner bei den Kunden nicht zu verlieren.

Quelle: Statista

Unternehmen unterschätzen Cybercrime

Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge sind Cyber-Risiken trotz dem großen Anstieg bei Kunden noch immer unterschätzt. Wie der Verband im September mitteilte, wird vielen mittelständischen Unternehmen das Risiko erst dann wirklich bewusst, wenn es schon zu spät ist. Erst danach handeln sie und sichern sich dementsprechend ab. Es besteht Beratungsbedarf: Wer seinen Kunden frühzeitig die Schwere von Cyberangriffen klarmachen kann, ist auf einem guten Weg.

Das kann CyberRisk

Die R+V stellt Vermittlern in Zeiten rasant wachsender Bedrohungen aus dem Internet eine passende Lösung zur Verfügung. Mit der CyberRisk Versicherung sind Unternehmenskunden umfangreich vor verschiedensten digitalen Risiken abgesichert. Das Produkt umfasst zum Beispiel:

  • Allgefahrendeckung bei niedriger Selbstbeteiligung
  • Übernahme der Kosten der Wiederherstellung von Daten und Programmen ohne Sublimit
  • „Bring your own Device“: Versicherung von Unternehmensdaten auf Privatgeräten, die dienstlich genutzt werden
  • Versicherbarkeit von Personenschäden
  • Eine große Bandbreite an Assistance-Dienstleistungen

Der D&O-Rechner erlaubt es Vermittlern, innerhalb weniger Schritte ihr Angebot mit Beitragsberechnung für Unternehmen bis 10 Millionen Euro Umsatz zu erstellen. So kombinieren sie die Vorteile der CyberRisk Versicherung mit den Vorzügen eines flexiblen Online-Rechners.

Bei weiteren Fragen können Sie sich abschließend jederzeit an Ihren Maklerbetreuer oder Maklerreferenten wenden. Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Titelbild: ©rakratchada/stock.adobe.com

Lars-Eric Nievelstein
Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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