Trends & TippsA very merry Christmas: Dresscode für die digitale Weihnachtsfeier

A very merry Christmas: Dresscode für die digitale Weihnachtsfeier

Ob 70ies, Black Tie oder „Ugly Christmas Sweater“ an Mottos für die Weihnachtsparty mangelte es in den vergangenen Jahren selten. Zur Not wurde es auch einfach nur eine gesellige Weihnachtsfeier beim Lieblingsitaliener ums Eck. Dieses Jahr ist das allerdings etwas anders. Das einheitliche Motto: Digitale Weihnachtsfeier. Doch warum nicht auch hierfür mal die Jogginghose gegen edles Beinkleid tauschen? Regeln des guten Geschmacks gilt es allerdings auch hier zu beachten.

Dem Motto treu bleiben

Wie GQ weiß, ist vor allem die Art der Veranstaltung entscheidend. Auch, wenn jegliche Weihnachtsfeier digital stattfinden wird, so kann es dennoch ein Motto geben. Möglicherweise wird sogar der Alleinunterhalter mit Keyboard zugeschaltet. Warum also nicht auch mal die bequeme Homeoffice Loungewear für einen Abend an den Nagel hängen und etwas Festliches überwerfen? Ebenso gilt zu beachten, dass auch auf einer Weihnachtsfeier mit Onlinepräsenz im Zweifel nicht so still gesessen wird wie im Meeting. Tipp Nummer eins: Oben hui, unten pfui funktioniert hier nicht. Denn wer aufsteht, um Glühwein nachzuschenken, entlarvt sich schnell als Styling-Muffel. Von zu Hause aus ist der Kleiderschrank zwar schnell in der Nähe, sollten sich die Kollegen aber vorab auf Smoking und Fliege einigen, ist das Sweatshirt dennoch fehl am Platz. Daher Tipp Nummer zwei: Den Dresscode vorab klären.

Ruhig mal mutig sein

Das Schöne an Weihnachtsfeiern: Obwohl es sich um eine Arbeitsveranstaltung handelt, ist sie zumindest teilweise auch privat. Besonders aus dem eigenen Wohnzimmer heraus. Es kann also durchaus mit dem Look gespielt werden, lautet deshalb der dritte Tipp. Liegt hinten im Schrank noch eine ausgefallene Fliege mit flamboyantem Muster? Schuhe, die nicht dem üblichen Farbmuster entsprechen, oder ein knalliger Lippenstift? Dann ist jetzt die Gelegenheit, das Highlight-Accessoire oder den Glitzerblazer zu tragen. Denn: Wer sich am Ende unwohl fühlt, kann immer noch schnell das Outfit wechseln. Gerade in der aktuellen Zeit tut ein wenig ironische Lockerheit aber immer gut. Aber Achtung: Zu viel Muster könnte die Kamera überfordern und für Flimmern sorgen. Es lohnt sich daher vorab einen Kameracheck im Partyoutfit durchzuführen.

Die No-Goes

Selbstverständlich hat jeder gute Geschmack seine Grenzen. Sich in der eigenen Haut wohlzufühlen und der Weihnachtsfeier von daheim aus beizuwohnen bedeutet nicht, alle Regeln zu missachten. Selbst für Mottopartys sind Bademäntel oder zu viel nackte Haut ein No-Go. Auch verkleiden muss sich niemand. Wer nie Röcke trägt, muss nicht jetzt damit anfangen. Ebenso muss sich niemand strikt einem Motto unterordnen, mit dem er oder sie sich unwohl fühlt.

Als vierten Tipp empfehlen wir: Kein Outfit oder Thema übertreiben. Niemand muss sich dadurch unwohl fühlen und das Risiko, bis zur nächsten Feier Gesprächsthema Nummer eins zu sein ist gebannt. Hier offenbart sich auch ein entscheidender Nachteil der digitalen Weihnachtsfeier: während „on Location“ nicht immer eine Kamera parat liegt, ist das Internet schon jetzt voll von lustigen Screenshots und Aufnahmen aus regulären Meetings. Wer will da schon riskieren, seinen peinlichen Auftritt auf der Weihnachtsfeier ausgedruckt in der Kaffeeküche hängen zu haben?

Der Hintergrund steht im Vordergrund

Bei einer Weihnachtsfeier vor Ort trifft sich das Team an einem Ort, dessen Dekoration und Ambiente durchdacht sind. Sei es nun ein Restaurant oder eine – eigens für die Feier gestaltete – Event Location. Das Set-up ist stets schön inszeniert. Bei einer digitalen Weihnachtsfeier trägt jeder selbst die Verantwortung für den Hintergrund. Daher Tipp Nummer 5: Optisch für Stimmung sorgen. Die Vorweihnachtszeit ist ohnehin schon weniger festlich als üblich. Digital in Festtagsstimmung zu gelangen eine zusätzliche Herausforderung.

Ein paar Lichterketten im Hintergrund und der Weihnachtsbaum im Bild können da schon eine große Wirkung zeigen. Vorsicht gilt wiederum bei Hintergrundgeräuschen. Passend zur Weihnachtsfeier daheim „Driving home for Christmas“ abzuspielen ist zwar an uns für sich eine schöne Idee, wenn Chris Rea jedoch zu laut singt, kann das für Tonprobleme im Meeting sorgen. Hier schafft im Zweifel der Soundcheck Klarheit. Zumindest optisch kann mit diesen Tipps jedoch selbst bei technischen Problemen kaum etwas schiefgehen.

Titelbild: © Africa Studio/stock.adobe.com

Stephanie Gasteiger
Mitglied der NewFinance-Redaktion mit beruflichem Hintergrund in der PR und Wurzeln am Chiemseeufer. Ist ganz nach Friedrich Nietzsche davon überzeugt, dass die Glücklichen neugierig sind. Und ebenso umgekehrt.

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