Trends & TippsDigitale LösungenGoogle Analytics: 5 Alternativen zur Besucher-Analyse

Google Analytics: 5 Alternativen zur Besucher-Analyse

Google Analytics ist das wohl bekannteste Trackingtool auf dem Markt. Es bietet Unmengen an Funktionen zur Analyse von Besucherdaten für Website-Betreiber. Doch neben dem amerikanischen Riesen gibt es weitere Alternativen für die Besucher-Analyse – mit spannenden Zusatzfunktionen.

Die Silbermedaille der Besucher-Analysen: Matomo

Nach Google Analytics ist Matomo, ehemals Piwik, das zweitgrößte Analyse-Tool auf dem Markt. Es konkurriert somit direkt mit dem amerikanischen Riesen Google. Die Werbeanwendung können Nutzer sowohl auf dem eigenen Server als auch in der Cloud des Anbieters betreiben.
Wer die Daten auf dem eigenen Servern speichert, hat den Vorteil, das Tool komplett kostenfrei nutzen zu können. Wer den vollen Funktionsumfang benötigt, für den kostet die Besucher-Analyse zwischen 19 und 29 Euro pro Monat.
Matomo bietet übersichtliche Dashboards für einen besseren Überblick über alle Websites. Das System der Dashboards in Matomo funktioniert einfach per Drag-&-Drop und lässt sich mit Hilfe der Widget-Konfiguration nach Belieben anpassen. Zudem stellt das Tool detaillierte Daten in Echtzeit bereit.

Weitere Informationen über die Vorteile finden Interessierte in dieser Liste. Das Tool bietet außerdem eine Konfiguration an, bei der Daten DSGVO-konform erhoben werden können.

Open-Source-Lösung: Open Web Analytics

Ebenso wie Matomo ist auch Open Web Analytics eine Open-Source-Lösung. Als „Open-Source“, zu deutsch „offene Quelle“, wird eine Software bezeichnet, deren Quelltext öffentlich eingesehen und genutzt werden kann.
Das Tool erinnert stark an die Konkurrenz des Google LLC Unternehmens. Funktionen, die bereits bekannt sein dürften und auch das Design ähnelt stark Google Analytics. Positiv aufgefallen ist, dass das Tool kostenfrei ist. Weder gibt es Beschränkungen für die Anzahl der Datensätze noch für die Anzahl der zu analysierenden Websites.

Die Heatmap-Funktion des Besucher-Analyse-Tools ist besonders hervorzuheben. Denn anhand der Mausbewegung können Website-Betreiber so herausfinden, wie Nutzer auf die Seite reagieren. So können Call-to-Actions, Drop-Downs, Felder und Co. gegebenenfalls nochmal überdacht werden.

Glänzt durch einfache Bedienung: Clicky

Ein einfach zu bedienendes Tool ist die kostenlose Besucher-Analyse namens Clicky. Die kostenlose Variante steht Nutzern mit begrenzten Seitenansichten pro Tag (3000 Ansichten) zur Verfügung. Der kostenfreie Account bietet Content-, Such- und Referral-Tracking sowie das Tracking von benutzerdefinierten Events an. Das Dashboard ist schnell und übersichtlich und Website-Betreiber können es individuell anpassen. Somit ist eine Analyse der Echtzeitdaten schnell und simple möglich.
Die Premium Funktion beinhaltet unter anderem eine Heatmap, Split-Tests, Uptime-Monitoring (erst ab Pro Plus) und dem Datenexport. Letzteres ist ebenfalls nur für diejenigen möglich, die für knapp zehn Euro pro Monat ein Pro-Abonnement abschließen.

Übrigens: „Yes, Clicky is GDPR compliant!“ bewirbt das Besucher-Analyse-Tool seine Einstellungen zum Datenschutz. Clicky bietet Nutzern jedoch zusätzlich die Möglichkeit, verschiedene Datenschutzeinstellungen vorzunehmen.

Verknüpfung mit Customer Journey: Adobe Analytics

Auch das US-amerikanische Softwareunternehmen Adobe Inc. bietet ein Besucher-Analyse Tool an.
Adobe Analytics selbst nennt folgende Vorteile:

  • Web Analysen, welche mithilfe von preisgekrönten Tools aus Datenströmen gewonnen werden können
  • Optimale Channel- und Marketing-Analyse, welche Daten aus allen Kanälen und in Echtzeit zentral lagert
  • Leistungsfähige Attribute: Hintergründe jeder Conversion dank leistungsfähiger Attribution erkennen und Investitionen dementsprechend anpassen
  • KI und Machine Learning: Auf Knopfdruck unerkannte Möglichkeiten und Antworten erhalten

Zu den Kosten des Tools hält sich Adobe bedeckt und verweist auf eine Preisanfrage. Eine Infoseite beschreibt, wie Adobe Analytics DSGVO-konform einsetzbar ist.

Der deutsche Anbieter: etracker Analytics

Auf dem deutschen Markt bietet die Tracking-Software „etracker Analytics“ verschiedene Möglichkeiten. Live-Tracking, Klickpfad-Analysen, visualisierte Reports oder eine Shop-Analyse. Mit der Pro- (zwischen 49 Euro und 139 Euro pro Monat) oder Enterprise-Version (ab 149 Euro pro Monat) kann durch ein Maus-Tracking auch ein detaillierter Einblick in das Surfverhalten der Nutzer gegeben werden. Zudem bietet die Vollversion Multimandantenfähigkeit, Zugriff auf Rohdaten, eine Reporting-Schnittstelle sowie einen Report Builder an.
Etracker kommt standardgemäß ohne Cookies aus und basiert auf einer 100-prozentigen DSGVO-konformen Web-Analyse.

Titelbild: © Francois/Adobe.stock.com

Marina Hindelanghttps://newfinance.de
Die gebürtige Allgäuerin ist mittlerweile nicht mehr nur in der Medien- und Kommunikationsbranche zu Hause, sondern fühlt sich auch in München wohl. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur in den Bergen oder beim Salsa auf dem Tanzparkett. Bei NewFinance dreht sich bei ihr dagegen alles um redaktionelle Inhalte im Onlinebereich.

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