Themen & ProdukteKrankenAktuelles gBnet-Rating: Private Krankenversicherer auf dem Prüfstand

Aktuelles gBnet-Rating: Private Krankenversicherer auf dem Prüfstand

Welche privaten Krankenversicherer stechen in Sachen Finanzkraft besonders hervor? Das hat die germanBroker.net AG in Kooperation mit der Assekurata im aktuellen „gBnet-Rating“ untersucht. Wie die R+V abgeschnitten hat, erfahren Sie im Beitrag.

Marktrelevanz bestimmt Teilnahme

Insgesamt stellten sich 20 private Krankenversicherer der eingehenden Untersuchung durch germanBroker.net. Um eine Auswahl der teilnehmenden Unternehmen zu treffen, analysiert gBnet die Marktrelevanz sowie die Nachfrage der Produkte aller privaten Krankenversicherer aus der Sicht des Maklervertriebs. Gesellschaften, die in dieser Auswahl nicht relevant genug sind, kommen dementsprechend nicht im Rating vor.

Das gBnet-Rating im Überblick

Nach dieser Vorauswahl folgt das eigentliche Rating. Anhand verschiedener Bilanzkennzahlen errechnet germanBroker.net zunächst einmal Teilpunktzahlen. Die vier übergeordneten Kennzahlen sind:

  • Unternehmerischer Erfolg: Wie sieht das versicherungsgeschäftliche Ergebnis der jeweiligen Versicherer aus? Wieviel von den Jahresbeitragseinnahmen bleibt übrig, wenn alle Aufwendungen für Schäden und Kosten abgerechnet werden? Hier werfen die Analysten auch einen Blick auch die Verzinsungsmarge der Unternehmen. Diese dient der Beurteilung der Beitragsstabilität.
  • Beteiligung der Kunden: Wie sehr profitieren die Kunden vom unternehmerischen Erfolg? Wie setzt das Unternehmen den erwirtschafteten Überschuss ein?
  • Reserven: Wie groß ist das finanzielle „Kissen“, das die Gesellschaften aufgebaut haben? Kennzahlen in dieser Kategorie sind etwa die Eigenkapitalquote und die stille Reserve.
  • Wachstum: Zu den wichtigen Kennzahlen gehören an dieser Stelle das Wachstum der versicherten Personen sowie das des echten Neugeschäfts.

Für das aktuelle Rating verwendete germanBroker.net die aktuellen veröffentlichten Kennzahlen der Versicherer. Es dient als Indikator für Beitragsstabilität und gibt eine Orientierung zur aktuellen Marktposition der Anbieter. Ein eigens dafür eingerichteter gBnet-Fachbeirat führt das Rating jährlich durch.

R+V „außerordentlich empfehlenswert“

Mit den so errechneten Ergebnissen teilt germanBroker.net die untersuchten Anbieter in eine von fünf möglichen Bewertungsgruppen ein. Das beginnt bei Gruppe 1, „außerordentlich empfehlenswert“ und endet bei „bedingt empfehlenswert“. Die R+V Krankenversicherung AG erzielte hierbei die bestmögliche Bewertung. Sie erlangte in allen vier Kategorien „deutlich überdurchschnittliche“ Ergebnisse und gilt damit als einer von nur drei Anbietern als außerordentlich empfehlenswert.

Alle Kennzahlen und Informationen zum Rating im Detail finden Sie bei germanBroker.net. Zusätzlich zum KV-Rating analysiert germanBroker auch die Lebensversicherung in Deutschland. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

Fünfmal Bestnote

Darüber hinaus gilt die R+V im aktuellen Jahrgang der Analysen zur Unternehmensqualität als einer der besten deutschen Krankenversicherer. Die versammelten Ratings und Rankings der Ratinghäuser Ascore, DFSI, Franke und Bornberg, Morgen & Morgen sowie das IVFP vergaben an nur drei Anbieter in diesem Jahrgang dreimal oder mehr die Höchstnote. Die R+V ist eine von ihnen. Hier gilt es jedoch auch darauf zu achten, dass die Testdesigns sich untereinander stark unterscheiden und die Noten darum auf verschiedene Arten zustande kommen. So untersuchte Morgen & Morgen etwa das Sicherheitspolster und die Markstellung der Anbieter, das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) wiederum legte sein Augenmerk auf diverse Kriterien aus den Bereichen Stabilität/Größe und Ertragskraft oder auch den Gewinn. Dem Versicherungsjournal zufolge konnte die R+V fünf Höchstbewertungen aus den Ratings erzielen.

Titelbild: ©Davide Angelini/stock.adobe.com

Lars-Eric Nievelstein
Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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