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Elektroautos: Fünf Mythen, eine Versicherung

E-Autos erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Allerdings ranken sich noch viele Mythen und Vorurteile um die Fahrzeuge. Wir erklären, welche das sind und was es damit wirklich auf sich hat.

Förderung für E-Autos

Grundsätzlich haben Elektroautos zwei Aufgaben. Erstens sollen sie eine frühzeitige Lösung für das (noch in weiter Zukunft liegende, aber dennoch unausweichliche) Ausbleiben von fossilen Energieträgern sein. Zweitens versprechen sich Befürworter dieser Technologie eine Entlastung der Natur. Die Europäische Union hat im Zuge der „Grüner Deal“-Strategie bereits klargemacht, dass E-Autos künftig enorme Fördermittel erhalten. Bis 2025 sollen eine Million öffentliche Aufladestationen für die 13 Millionen auf europäischen Straßen erwarteten Zero- und Low-Emission-Fahrzeuge bereitstehen.

E-Autos auf dem Vormarsch

In Deutschland erfreuen sich E-Autos immer größerer Beliebtheit. Ihr Marktanteil ist noch vergleichsweise klein, steigt jedoch kontinuierlich. Laut den Stadtwerken Lübeck machen E-Autos bereits 26 Prozent an den Neuzulassungen aus. Europaweit liegt Deutschland bereits im oberen Mittelfeld, was die Verbreitung von E-Autos angeht. Allerdings gibt es noch einige Mythen und Vorurteile gegenüber E-Autos. Wir stellen fünf von ihnen vor.

Elektroautos sind teuer

Ein Spaß für die Eliten, so heißt es in den sozialen Medien hin und wieder. Und ja, viele Elektroautos sind in der Anschaffung aktuell teurer als die Benziner. Allerdings lässt diese Rechnung sowie die staatlichen Förderungen, steuerlichen Erleichterungen und die niedrigen Betriebskosten außen vor. Nach wenigen Jahren können diese Benefits die Kosten ausgleichen. Und außerdem zahlen Fahrer von E-Autos nur etwa halb so viel wie Verbrenner-Fahrer, um von A nach B zu kommen. Dem Energie-Riesen E.ON zufolge sind einige E-Autos schon heute billiger als vergleichbare Verbrenner.

Das Aufladen dauert zu lang

Mit dem kurzen Volltanken an der Zapfsäule können die Ladestationen von E-Autos generell noch nicht mithalten, doch die Ladezeiten sind gern überschätzt. So gibt es bereits heute High-Power-Ladestationen für E-Autos, die den Ladeprozess kurz halten. Außerdem finden 70 Prozent der Ladevorgänge für das E-Auto zu Hause oder bei der Arbeit statt. Die Fahrt beginnt also stets mit „vollgetanktem“ Wagen – was bei Verbrennern wohl selten der Fall ist.

Elektroautos haben eine schlechte CO2-Bilanz

Zwar sind E-Autos bereits heute klimafreundlicher unterwegs als Verbrenner. Trotzdem kursiert der Mythos, dass sie mehr CO2 verbrauchen. Durchaus brauchen E-Autos mehr Energie für ihre Herstellung, doch je länger die Laufzeit, umso weiter hängen sie die Verbrenner ab. „Im Ergebnis liegen die Treibhausgasemissionen eines heutigen Elektrofahrzeugs der Kompaktklasse über den gesamten Lebensweg niedriger als bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor“, erklärte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zu Beginn des Jahres.

Elektroautos sind gefährlich

Was das bedeutet, kann sich jeder ausmalen, der an eine Ladestation für E-Autos im strömenden Regen denkt. Wenn wir ein Glas Wasser in die Steckdose kippen, kann das nicht gesund sein – wie ist das dann erst bei E-Autos? Doch E.ON gibt auch hier Entwarnung. Weil der Strom erst fließt, wenn der Kontakt zwischen Auto und Kabel vollständig hergestellt ist, ist das Laden auch bei Regen und Nässe unbedenklich. Blitzmagnete sind E-Autos auch nicht in einem größeren Umfang als Verbrenner.

Das E-Auto kommt nicht mal bis ins Nachbarland

Seit Jahrzehnten verlassen wir uns auf Verbrenner, um in den Urlaub, auf Geschäftsreise oder zum nächsten Strand zu fahren – können E-Autos da mithalten? Hier ist der technologische Fortschritt ein bedeutender Faktor. Heute gibt es bereits Elektroautos, die fast 800 Kilometer weit fahren können, und mit dem Fortschritt der Technik wird die Maximaldistanz stetig größer.

Das E-Auto absichern

Die KRAVAG stellt für Kunden besondere nachhaltige Benefits bereit. Zum Beispiel erhalten Kunden mit einer Kfz-Haftpflicht- und -Vollkaskoversicherung, die sich nach dem Totalverlust ihres Verbrenners für einen Elektro-Pkw entscheiden und diesen bei der KRAVAG versichern, eine Wechselprämie in Höhe von 2.000 Euro. Außerdem unterstützt die KRAVAG die Nutzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen unter anderem mit einem Umweltbonus und einem Akkumulatorenschutz. Ein weiteres Feature ist die Neuwertentschädigung bei E-Autos innerhalb der ersten 36 (anstatt 30) Monate. Fahrzeuge mit einem geringen CO2-Ausstoß und E-Pkw erhalten Beitragsnachlässe.

Weitere Informationen zur KRAVAG KfzPolice erhalten Vermittler unter diesem Link.

Titelbild: ©Allusioni/ stock.adobe.com

Lars-Eric Nievelstein
Lars-Eric Nievelstein
Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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